Wie die Ahlul Bayt News Agency ABNA berichtet, haben zionistische Siedler Moscheen beschmiert und damit entehrt. Die Vorfälle wurden aus Vororten bei Bethlehem gemeldet. Am Sonntag hatten Gruppen von Vandalisten Graffitti aus Wände bei der Bilal Bin Rabah Moschee in Tuku geschmiert. Sie drohten den palästinensischen Steinewerfern und äußerten durch Schmierereien dass sie den Preis zahlen würden, falls sie nicht aufhörten Steine zu werfen.Die Siedler hatten auch auf den Wänden der Salah Al Din Ayoubi Moschee in der selben Gegend geschmiert. Und die Reifen von zwei Autos in der selben Straße aufgeschlitzt.Die zionistischen Soldaten hatten die Siedler eskortiert und ihnen bei den Straftaten Beihilfe geleistet.In den letzten Jahren haben extremistische Siedler in der Westbank die Autos der Palästinenser zerstört und deren Besitz beschlagnahmt. Auch Landraub und die Zerstörung von Häusern gehören dazu.Die zionistische Regierung verweigert die Vorfälle zu verurteilen oder gar zu untersuchen. Tel Aviv ist daher in der Kritik menschenverachtende und gesetzeswiedrige Praktiken anzuwenden. Es sollte jedoch auch erwähnt werden, dass selbst die International Gemeinschaft dieser Thematik keinerlei Aufmerksamkeit schenkt, und der Westen von den Geschehnissen in Palästina weitgehend unbetroffen reagiert.Mehr als eine halbe Millionen Israelis leben in 120 illegalen Siedlungen, die seit 1967 errichtet worden sind.
8 April 2013 - 19:30
News ID: 407562
Zionistische Siedler haben Moscheen der Palästinenser in der Westbank beschmiert.